Aktives Investieren oder passives Investieren? Halt, da gibt es noch etwas Drittes!

Auf Dauer könne niemand den Markt schlagen und daher lohne sich das mit hohen Kosten verbundene Sparen  in aktiv gemanagten Investmentfonds nicht, so heißt es immer wieder. Sicherlich ist diese Aussage ein Grund für den Erfolg der ETFs, von denen viele einfach einen bestimmten Marktindex abbilden, sei es den DAX oder einen größeren Index, der in Aktien aus (fast) aller Welt investiert, den MSCI World.

Tatsächlich gibt es viele Untersuchungen, die belegen, dass Fondsmanager langfristig den Markt nicht schlagen können. Kleine Randbemerkung: Das zugrundliegende Kriterium ist die Rendite. Geldanlagen haben wesentlich mehr Kriterien, an den man den Erfolg messen könnte, wie zum Beispiel den maximalen Verlust.  Aber an dieser Stelle: Sei es drum …

Denn die Zukunft des Investierens kann viel  interessanter werden, wenn „ein Dritter“ anfängt, Anlageentscheidungen zu treffen:

Gemeint ist die künstliche Intelligenz, kurz KI oder auch AI (Artificial Intelligence).

 

Ab jetzt haben interessierte Anleger die Chance zu verfolgen, wie sich selbstlernende Computer gegen aktive Fondsmanager und passiv gemanagte ETFs schlagen. Die Fondsgesellschaft ACATIS hat dazu einen entsprechenden Publikumsfonds zum 1. November dieses Jahres auf den Markt gebracht, den ACATIS AI Global Equities (WKN DE000A2DR2L2).

So ganz einfach und  leicht können Privatanleger die Performance allerdings in den nächsten 11 Monaten nicht verfolgen, denn die Regulierung (MIFID) erlaubt eine Veröffentlichung der Performance , erst wenn Daten für 12 Monate vorliegen.

Interessant genug ist der Ansatz aber, um sich den Fonds auf Wiedervorlage zu legen.  Eines kann allerdings schon jetzt gesagt werden: Der Fonds wird nicht für Anleger geeignet sein, die eine Anlage  suchen, die keine größeren Verluste im Laufe der Zeit aufweisen wird. Zudem sollte ein möglicher Anleger über gute grundsätzliche Kenntnisse im Bereich der Geldanlagen verfügen.

Übrigens: Unserer Meinung nach wird die Performance in den ersten 12 Monaten noch wenig Aussagekraft haben, denn „Lernen“ ist eine Frage der Zeit und dies gilt auch für selbstlernende Computer. Interessant in diesem Zusammenhang sind sicher auch die Ausführungen von Dr. Hendrik Leber, Gründer der Investmentfondsgesellschaft Acatis, zu den möglichen Auswirkungen der KI auf die Art und Weise des  zukünftigen Managen von Investmentfonds. Lesen Sie dazu mehr auf unserem Blog finanzenlounge.


Wichtiger Hinweis:

Dieser Beitrag informiert über Entwicklungen im Markt der Investmentfonds. Er stellt keine Anlageempfehlung dar.

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