Brauchen Sie noch Banken? Andere Möglichkeiten, um Ihr Geld anzulegen -Folge 1

Wir haben vor Jahren auf dem Hamburger Börsentag gefragt: Brauchen wir Banken? Schon damals haben wir Alternativen aufgezeigt, wie wesentliche Funktionen der Banken und deren Aufgabe gegenüber den Bürgern, Sparern und Kreditnehmern erfüllt werden können. Inzwischen etabliert sich die Fintech-Szene immer mehr, die hier mit alternativen Angeboten ansetzt. Für den, der sich nicht täglich mit Fintech beschäftigt, mag der Begriff etwas sperrig klingen. Letztendlich besagt er unter anderem, dass durch Einsatz von Internet und mehr oder weniger komplexen Computerprogrammen, die persönliche Beratung vor Ort in Bankfilialen ersetzt wird. Natürlich stehen hinter Fintech-Unternehmen immer noch Menschen und viele Anbieter haben auch telefonische Hotlines. Sie als möglicher Kunde/Sparer stehen also nicht alleine dar. Allerdings eine Beratung, wie bei einem Finanzberater oder Bankberater erhalten Sie nicht. Man sollte an dieser Stelle aber nicht die Begriffe Beratung und Informationen verwechseln. Gute Fintech-Anbieter bieten umfangreiche und gut aufbereitete Informationen.

Banken und Fintechs unterscheiden sich in vielen Punkten.Wir nennen hier nur einige:

Ursprünglich waren Banken als Universalanbieter angetreten. Ganz einfach gesagt, bedeutet dies, Sie als Kunde/In konnten nahezu alles was irgendwie mit Geld zu tun hatte, in Ihrer Bank erledigen. Das ist auch heute noch in vielen Fällen so.

Fintechs dagegen konzentrieren sich in der Regel auf sehr wenige Produkte. Dieser Unterschied zu Banken könnte sich in Zukunft so darstellen:

Banken > Generalisten
Fintech > Spezialisten

Ein Generalist hat durch die Vielfalt seiner Produktangebote die Möglichkeit auf unterschiedliche Weise Geld zu verdienen. Für einen Spezialisten gilt dies nicht. Er wird nur dann erfogreich sein, wenn er gute Konditionen anbietet. Denn durch das Internet kann jeder Kunde, sei es nun ein Sparer und jemand, der einen Kredit benötigt, sich schnell und einfach über unterschiedliche Angebote informieren.

Betrachtet man an dieser Stelle das Thema Geldanlage, so scheint sich dies (der Zwang des Spezialisten gute Konditionen anzubieten) in den Zinsangeboten von Fintechs niederzuschlagen, die häufig bei 6% oder auch mehr liegen. Allerdings sollte ein Sparer und Anleger immer beachten, dass die Höhe des Zinssatzes auch (nicht unbedingt allein nur) durch das Risikobestimmt wird. Das bedeutet, dass – mit Ausnahme von bestimmten Festgeldanbietern – grundsätzlich ein Totalverlustrisiko besteht. Bei Spareinlagen bei Banken gibt es dagegen verschiedenen Systeme der Einlagensicherung. Unter diesem Aspekt ist es für Sparer und Anleger gut zu wissen, dass Geldanlagen bei Fintechs bereits mit kleinen Beiträgen in der Regel ab 500 € möglich sind. Der Anleger kann also auch mit kleinen Anlagebeträgen diversifizieren. Immer aber gilt: Wenn Sie an hohen Zinsen der Fintechs interessiert sind: Legen Sie niemals mehr Geld dort, als Sie im Zweifel verlieren können, ohne dass Ihre Zukunftsplanung darunter leidet.

Wenn Sie sich über konkrete Angebote im Immobilienbereich informieren möchten: Klicken Sie auf das folgende Bild:

Auch in Zukunft werden wir Sie auf diesem Blog über weitere Angebote aus dem Bereich Fintech informieren. Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen uns.

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