Nicht jeder lebt in Hamburg und nicht jeder konnte an unserer Veranstaltung teilnehmen: Immobilie als Geldanlage

Daher geben wir hier einige Aussagen unserer letzten Veranstaltung „Wie Sie auch heute noch mit Immobilien Geld verdienen können“ in Kurzform wieder:

Immobilienblase?

Es ist zwischen unterschiedlichen Immobilienmärkten zu unterscheiden. Generell sind die Aussagen der „Experten“ nicht eindeutig. Interessant ist aber folgendes Zitat aus einer Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung:

„Wenn der langfristige Zins dauerhaft niedriger ausfällt, etwa weil die Weltwirtschaft insgesamt langsamer wächst, so ist ein höherer Immobilienpreis gerechtfertigt“, sagt Sebastian Dullien. Anleger verglichen die Mietrendite mit jener alternativer Anlagen. Wenn die Zinsen auf Anleihen dauerhaft geringer ausfielen, sei es so nur natürlich, dass Hauspreise stiegen, … „ (1)

Wir selbst sehen aber unabhängig hiervon eine Gefahr der Immobilienblase auf dem Wohnimmobilienmarkt, dann

  • wenn viele Zinsfestschreibungen auslaufen
  • und dies in einem Umfeld „normaler“ Hypothekenzinsen stattfindet, also vielleicht in 8 bis 12 Jahren

Als „normale“ Hypothekenzinsen würden wir bei einer 10-jährigen Zinsfestschreibung Zinssätze in Höhe von 6% bis 8% ansehen. Es gibt aber zahlreiche Strategien, individuell vorzusorgen, damit eine solche Immobilienblase den Anleger nicht trifft, denn grundsätzlich führt eine Immobilienblase erst dann zu individuellen Verlusten, wenn der Verlust realisiert wird. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn die Immobilie verkauft wird oder verkauft werden muss.

Steigen Zinsen?

Es ist daran zu denken, dass nicht ausschließlich die Geldpolitik der EZB das Zinsniveau der Banken beeinflusst. Kostendruck auf Banken könnte auch Auswirkungen auf die künftige Zinshöhe haben. Also auch für den Fall, dass die EZB sich gezwungen sieht, weiter eine expansive Geldpolitik zu betreiben, könnten die Zinsen für Immobilienkredite steigen. Man erkennt dies übrigens „im Kleinen“ an der Zinsentwicklung für Hypothekenkredite im Zeitraum von Anfang 2015 bis heute. Mehr dazu hier: Immobilienkauf jetzt – Die Zinssätze könnten dafür sprechen

Inflation?

Hyperinflation: eher nein. Aber generell: Zumindest auf die Entwicklung der Höhe der erzielbaren Mieten aus Wohnimmobilien wird der Einfluss der Inflation überschätzt. Dies zeigt die folgende Grafik, die für unterschiedliche Jahre die Inflationsrate (Steigerung des Verbraucherpreisindex) und die Veränderungen der Wohnungsmietpreise sowohl für Angebots- als auch Bestandsmieten darstellt:

25062016iiEine bessere Anpassung der Mieteinnahmen lässt sich dagegen durch den Erwerb eines Pflegeheim-Appartements erreichen.

Welche Immobilie?

Auf unserer Veranstaltung haben wir die Auswirkungen der vorgenannten Einflussfaktoren auf folgende unterschiedliche Immobilienarten dargestellt:

  • Vermiete Eigentumswoohnungen
  • Denkmal-AfA-Immobilien
  • Studenten-Appartements
  • Pflegeheim-Appartements

Eine zentrale Aussage war, dass es in Hinblick auf Risikominmierung sehr sinnvoll sein kann, dass der Anleger seine geplante Immobilieninvestitionssumme sinnvollerweise auf zwei bis vier unterschiedliche Objekte verteilt. Aktuelle Angebote erlauben dies bereits ab Anlagesummen von zum Teil nur 300.000 €. Dabei kann ein beträchtlicher Teil dieses Anlagebetrags sehr günstig finanziert werden. In einem solchen Fall gilt es für den Anleger natürlich die typischen Risiken einer immobilienfinanzierung zu beachten. Wobei die Diversifikation – Verteilung des Anlagebetrags auf verschiedene Immobilienarten, naturgemäß einige Risiken, wie zum Beispiel das Mietausfallrisiko reduziert.

Hätten Sie gern mehr erfahren?

Diese und ähnliche Veranstaltungen bieten wir immer wieder an. Termine und Themen finden Sie hier oder fragen Sie uns.


(1) Die Immobilie:  Forscher dämpfen Angst vor Preisstürzen durch Niedrigzins

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