Sollten Sie bei Ihren Anlageentscheidungen Ihre Gefühle berücksichtigen?

Eine Antwort könnte die neue Disziplin Neurofinance liefern. Einen interessanten Artikel hat zu diesem Thema die englische Investmentgesellschaft Schroders geliefert und dazu den Verhaltensökonom und Psychiater Dr. Richard Peterson auf einer Investoren-Konferenz referieren lassen.

Es geht bei diesen Beitrag nicht einfach um die aus der Behavioral Finance bekannten irrationalen Wege der Entscheidungsfindung, sondern es setzt quasi eine Stufe tiefer an. Behavioral Finance beruht auf Beobachtungen unseres Verhaltens. Neurofinance berücksichtigt explizit die Vorgänge im Gehirn und auch das „bewusste“ und „unbewusste“ Handeln.

In diesem Zusammenhang stellt bewusstes Handeln auf „logisches Denken“ ab. Kann als bewusstes Handeln den Anlageerfolg verbessern? In dem oben genannten Beitrag (1) heißt es hierzu:

„Die Frage ist: Kann ein Anleger, gerüstet mit diesem Wissen, emotionale Voreingenommenheiten überwinden? Die Antwort eines der erfolgreichsten Anleger der Welt lautet: ja. Laut Warren Buffett muss der Intellekt nichts mit der Leistung zu tun haben. Stattdessen sei emotionale Disziplin entscheidend.“

Allerdings, wir teilen diese Einsicht nur begrenzt. Denn was nutzt es, bewusste rationale Entscheidungen zu treffen, wenn danach die Emotionen wieder auftauchen?

Von daher wär unsere Empfehlung: Testen Sie sich erst einmal selbst. Ein erster Schritt dazu wäre dieser wirklich interessante Selbsttest ebenfalls von Schroders : Schroders incomeIQ

Nachtrag

Zu diesem Thema habe ich noch einen Beitrag in der FAZ gefunden: „Mehr Gefühl, bitte!“. Dort wird der Ökonom Prof. Thorsten Hens vom Swiss Finance Institute sinngemäß zitiert: „Vereinfacht gesagt, lautet sein Ratschlag für sinnvolles Investieren: Anleger, steht zu euren Gefühlen!“ (2) Und wie gesagt, mit Einschränkungen, entspricht dies auch unter unseren Ratschlag

Nachsatz: Dies alles soll keine Werbung für die Investmentfonds von Schroders sein. Wir selbst berücksichtigen einige Fonds von Schroders zwar in unseren Musterdepots, aber nur in ausgewähltem Umfang. Also, es ist Zufall, dass Sie hier mehrmals den Namen Schroders finden.


 

(1) Schroders: Neurofinanzen – Im Kopf des Anlegers

(2) FAZ: Mehr Gefühl, bitte!

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