Norwegen – Sicherer Hafen für Festgelder?

Vorsicht, mit dem was sie einmal wussten…

Wer sich nicht laufend mit ökonomischen Themen und der Kapitalmarktentwicklung auseinandersetzt, kann arge Überraschungen erleben, wenn er plötzlich Entscheidung treffen muss, wo er sein Geld am sichersten angelegt.
Die Aussage „plötzlich“ bezieht sich darauf, dass wieder einmal unerwartete Ereignisse wie im Herbst 2008 auftreten. Angesichts drohender Bankenkrisen stellte sich damals sehr plötzlich die Frage, wohin mit dem Geld? Wobei „wohin“ sich damals weniger auf die Art der Geldanlage als vielmehr auf das Land der Geldanlagen bezog. Viele Anleger sahen Norwegen als sicheren Ort und wechselten entsprechend ihrer Euro-Anlagen in Anlagen in norwegische Kronen.

Zumindest absehbar für die nähere Zukunft kann man eine derartige Strategie infrage stellen.

Warum?

Norwegen ist stark erdölabhängig und entsprechend hat sich der Ölpreisverfall bemerkbar gemacht. Leider fiel dies mit anderen negativen ökonomischen Rahmenbedingungen zusammen:

  • Der Immobilienmarkt muss „normalisiert“ werden.
  • Die Arbeitslosenrate hat einen Zehn Jahreshöchststand erreicht.

Im September senkte Norwegen daraufhin erneut die Leitzinsen, jetzt auf 0,75%, wobei man sich fragen kann, ob dies zur Normalisierung des Immobilienmarktes beiträgt. Auf jeden Fall hat dies bewirkt, dass die norwegische Krone zum ersten Mal seit 15 Jahren weniger wert ist als die ohnehin schwache schwedische Krone.

Dennoch, grundsätzlich kann es zur Diversifikation und auch hinsichtlich der möglichen zu erzielenden Rendite sinnvoll sein, sich über ausländische Festgeldanlagen zu informieren, wenn diese entsprechende Einlagensicherungen bieten. Mehr Informationen und Angebote hier.

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