Wohnimmobilien Deutschland: Eine Prognose ist nicht eingetroffen

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise im Wesentlichen aus drei Gründen gestiegen:

  • Angst: Aus Angst vor dem Super-Crash der Finanzmärkte wurde Sicherheit im Betongold gesucht.
  • Inflationserwartungen: Im Zusammenhang mit der Bankenkrise 2008 und der Geldmengenmengenausweitung wurden (fälschlicherweise) hohe Inflationsraten erwartet.
  • Niedrigzinsniveau: Zum einen sind kaum Zinserträge mit klassischen Sparanlagen zu erzielen, sodass auch eine relativ geringe Mietrendite (im Vergleich zu den Jahren vor dem Beginn der Finanzkrise) attraktiv ist. Zum anderen erleichtern historisch niedrige Hypothekenzinsen den Kauf einer Immobilie, wenn diese finanziert wird.

Geht es so weiter?

Vor knapp einem Jahr fand man gegenteilige Meinungen. Noch im September letzten Jahres hieß es: „Es scheint als sei die Zeiten der großen Preissteigerungen erst einmal vorbei..“ (1)  Darauf wies jedenfalls der Immobilienindex IMX von ImmobilienScout24 hin. Mieten und die Preise der angebotenen Wohnimmobilien bewegten sich im August 2014 nur noch wenig. Ob die beiden vorab genannten Faktoren die Immobilienpreise noch einmal in die Höhe schießen lassen und somit auch in Zukunft noch einmal hohe Preissteigerungsraten erwarten lassen, erschien fraglich. Man hätte als Ursache dafür annehmen können, dass die vorgenannten drei Ursachen für die Entwicklung der Immobilienpreise im Sommer letzten Jahres weitgehend „eingepreist“ seien.

Nun es kam anders, wie der aktuelle Immobilienpreisindex IMX (2) zeigt:

19072015imxDamit  hat sich gezeigt, dass zumindest 2 der möglichen 3 Ursachen für den Anstieg der Immobilienpreise auch heute noch ihre Berechtigung haben. Gerade das Thema Griechenland hat aufgezeigt, dass unser Finanzsystem immer noch nicht so stabil erscheint, und ein nachvollziehbaren Weg aus dem Niedrigzinsniveau heraus wurde immer noch nicht aufgezeigt.

So wenig, wie sich im September letzten Jahres eine Beruhigung des Immobilienmarktes mit Sicherheit vorhersagen liess, lässt sich heute natürlich auch nicht mit Sicherheit ein weiteres Ansteigen der Preise vorhersagen. Allerdings kann man bei einer Anlage in Immobilien von einigen Marktbesonderheiten der heutigen Zeit durchaus langfristig profitieren:

  • Bei einer Finanzierung kann man sich das aktuell immer noch sehr günstige Zinsniveau sichern
  • Und es lassen sich, für den Fall dass auch in näherer Zukunft keine steigende konventionelle Zinserträge zu erwarten sind, langfistig hohe Mieteinnahmen (genauer: Pachteinnahmen) bei der Immobilenart Plegeheim-Appartements sichern, vorausgesetzt der Pächter bleibt solvent.

Es gibt also durchaus Gründe, sich weiter mit der Immobile als ein Vermögensbaustein zu beschäftigen.

Möchten Sie einen Überblick über bundesweite Angebote für Kapitalanleger erhalten, so schauen Sie sichgern unser umfangreiches Angebot auf unserer Homepage an.


 

(1 ) Deal Magazin Deutschlandweit beruhigen sich die Immobilienmärkte

(2) IMX Juni 2015

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