Wenig Zinsen, daher jetzt auf Aktiendividende setzen? Es gibt mehr Möglichkeiten!

Aktiendividendenrendite schlägt locker Festgeld, so wurde in der Zeitschrift Die Welt vor einiger Zeit aus folgender Überschrift gefolgert:  Wie Draghi die deutsche Aktienkultur rettet. Die Grafik in diesem Beitrag zeigt sehr anschaulich auf, dass sich die Dividendenrenditen der DAX-Unternehmen seit 2008 fast immer über 3% und damit deutlich über Festgeldniveau bewegen (1). Nur, ist der Vergleich nicht zulässig.

Geldanlagen haben mehrere Eigenschaften, wozu neben der Rendite auch Sicherheit und Verfügbarkeit verfügt. Und Festgeld hat den Vorteil der kursunabhängigen Verfügbarkeit.

Nur dann, wenn der Anleger auf die jederzeitige Verfügbarkeit ohne gleichzeitiger Inkaufnahme von möglichen Kursverlusten verzichtet, ist es sinnvoll diesen Renditevergleich vorzunehmen.

Dann muss und kann man Aktienanlagen aber auch mit dem Erwerb von Immobilien vergleichen. Je nach Art der Anlage sind durchaus Renditen von mehr als 3% möglich, z.B. bei

  • Geschlossenen Immobilienfonds
  • Geschlossene Zweitmarktimmobilienfonds
  • Pflegeheim-Appartements
  • und natürliche auch weiteren Direktinvestments

An dieser Stelle wäre dann aber auch noch das Thema Sicherheit zu diskutieren. Auf die Möglichkeit von Totalverlusten weisen zum Beispiel grundsätzlich die Initiatoren von geschlossenen Fonds hin. Grundsätzlich besteht diese Gefahr aber auch bei Immobiliendirektanlagen. Sind diese finanziert, kann auch mehr als das eingesetzte Kapital verloren gehen.

Wenn wir diesen Aspekt aber hier nicht weiter diskutieren – auch nicht in Hinblick auf Aktien, denn natürlich können auch Unternehmen in die Insolvenz gehen – bleibt aber noch die Frage, wo es Alternativen zu Festgeld mit adäquaten Renditechancen gibt. und wo zugleich weniger Kursschwankungen als  bei Anlagen wie zum Beispiel  Aktieninvestmentfonds möglich sind?

Bisher wurde in diesem Beitrag im Wesentlichen der laufende Ertrag als Renditequelle betrachtet. Es gibt aber weitere Ertragsquellen wie zum Beispiel Wertveränderungen. Wertveränderungen müssen ja nicht nur Kursverluste sein, sondern können auch Kursgewinne sein. Und nicht immer, wenn bei einer Anlageklasse Verluste auftreten (wie zum Beispiel Aktienkursverluste) verlieren alle andere Anlageformen auch. Im Gegenteil, es lassen sich meist Anlagen finden, die dann auch gewinnen.

Es kommt also wesentlich auf die Zusammenstellung der Anlagen an, wenn man laufende Gewinne erzielen möchte, die deutlich über den Erträgen von Festgeld liegen und zugleich geringe Schwankungen aufweisen. Mit den Auswahlmöglichkeiten die der Markt der Investmentfonds bietet, lässt sich da schon einiges erreichen. Nur die Gewähr eines gleichmässig verlaufenden Zinses wie bei Festgeldanlagen erhalten Sie nicht. Allerdings, was nutzt ein gleichmässiger Zins, wenn er sehr, sehr klein ist?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr über die Möglichkeiten wissen möchten, die Ihnen Investmentfonds bieten. Oder schauen Sie gleich hier: Defensives Depot.

 


Die Welt: Wie Draghi die deutsche Aktienkultur rettet

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