Immobilienmarkt. Zu wenig beachtetes Anlagesegment: Altersgerechtes Wohnen

Es gibt bekanntlich nicht den Immobilienmarkt, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Märkte. Der Kapitalanleger sollte bei der Auswahl einer Immobilie immer die potentiellen Nutzer im Blick behalten. Denn diese erbringen ihm durch die laufenden Mieteinnahmen die notwendigen und gewünschten Erträge.

Viele Anleger haben dagegen häufig nur die möglichen Wertsteigerungen der Immobilie im Blick. Wann und in welcher Höhe sich aber allein aus der Wertsteigerungen die gewünschten Gewinne ergeben, ist allerdings wesentlich schwieriger zu prognostizieren als die möglichen Mieteinnahmen in der ersten Ertragsphase einerImmobilie. (Die Vermietungsphase stellt die erste Ertragsphase, die Veräußerung dagegen die zweite Ertragsphase dar.)

Aufgrund der demografischen Entwicklung empfiehlt es sich für Anleger auch den Markt der Senioren als mögliche Mieter im Fokus behalten, denn diese Gruppe wächst (1):

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Eine ausreichende Zahl an möglichen Mietern ist in dieser Altersgruppe also gegeben. Wobei diese Aussage dahingehend einzuschränken ist, dass es in dieser Altersgruppe wahrscheinlich eine größere Zahl an Eigenheimbesitzern gibt, die wiederum herauszurechnen ist. Aber diese Gruppe an Eigenheimbesitzern ist regional nicht gleich verteilt. In dieser Hinsicht stellt Berlin einen Sonderfall dar, denn hier ist die Zahl der Eigenheimbesitzer im Vergleich gering. Ein Grund liegt sicher in der Begrenzung der Fläche, die bis zum Mauerfall gegeben war.

Ein zweiter wesentlicher Gesichtspunkt, der für eine Anlage in diesem Immobiliensegment sprechen könnte, ist die nicht ausreichen vorhandene Anzahl an Mietwohnungen, die altersgerechtes Wohnen ermöglichen. Neben der Barrierefreiheit ist auch die Ausstattung mit Fahrstühle ein wesentliches Auswahlkritierium dieser Mietergruppe.  Wie die Studie (2) „Aufzugsarmut: Wie altersgerecht sind Deutschlands Wohnhäuser?“ zeigt, besteht hier massiver Nachholbedarf. Gerade in Städten mit einem relativen hohen Anteil an älterer Bevölkerung ist der Bedarf nicht gedeckt:

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Eine ausreichende Zahl an möglichen Mietern ist in dieser Altersgruppe also gegeben. Wobei diese Aussage dahingehend einzuschränken ist, dass es in dieser Altersgruppe wahrscheinlich eine größere Zahl an Eigenheimbesitzern gibt, die wiederum herauszurechnen ist. Aber diese Gruppe an Eigenheimbesitzern ist regional nicht gleich verteilt. In dieser Hinsicht stellt Berlin einen Sonderfall dar, den hier ist die Zahl der Eigenheimbesitzer im Vergleich gering. Ein Grund liegt sicher in der Begrenzung der Fläche, die bis zum Mauerfall gegeben war.

Beachten Sie hierzu auch unser aktuelles Angebot aus dem November 2014. Oder fragen Sie direkt bei uns nach passenden Immobilienangeboten an:

 

Quellen:

(1) Deal Magazin Studie: Deutschland hat kaum Wohnungen für Senioren

(2) INSM-WiWo: StädteRanking 2012

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